Am Samstagmorgen startete der diesjährige Altschränzer-Ausflug. Kurz vor acht in Eschenbach und ein wenig später auch in Luzern. Benschi führte uns mit seiner Altschränzer-Fahne zum Zug, der später Richtung St. Gallen rollte. Im Zug hatten wir dann das erste Mal die Möglichkeit, unsere Zinn-Becher auszupacken und etwas Wein zu trinken. Jemand aus der Gruppe freute sich so fest auf diesen Moment, dass er sich bereits in der ersten Kurve mit Wein einnässte. Die einstündige Fahrt nach Rapperswil verbrachten wir mit Gesprächen über Fasnacht, Guggenmusik und… Führerausweise. Insiderwissen des Tages: Auf der Rückseite des (alten) Führerausweises gibt es einen Rechtschreibefehler. Tipp: Schau genau hin!
In Rapperswil angekommen, folgten wir der Fahne und landeten direkt in der öffentlichen Männertoilette. Ups. Danach zog es uns bei herrlichem Sonnenschein an den See. Mit Zwipf und guter Laune machten wir es uns am Ufer gemütlich. Währenddessen schwammen direkt vor uns 450 Personen quer über den See. Zum Glück wussten die nicht, dass wir bei unserem Picknick-Platz eine Seeschlange beobachten konnten!
Nach dem Mittagessen ging es weiter nach Atzmännig, unserem Nachtlager. Aber schlafen? Fehlanzeige! Zuerst wartete das Highlight: die Töffli-Tour. Der Mann mit der grossen Fahne hatte zusätzlich 15 kleinere Altschränzer-Fähnchen dabei. Wir packten also unsere Satteltaschen, schmückten die Racing-Bikes mit unseren Fahnen und düsten los. Die Tour führte durch die Berge bis zum Linth-Kanal und wieder zurück. Mit Abstecher ins Beizli und Sprung ins kühle Nass. Während A.L. aus S. ordentlich Dampf unter dem Hintern hatte, rollten andere Töfflis eher im «Eco-Modus». Am Ende schafften es aber alle in einem Stück wieder den Berg hoch.
Am Abend durften wir bei wunderschöner Aussicht Grillspiesse über dem Feuer zubereiten. Nach dem Abendessen wurde gelacht und getratscht. So konnte beispielsweise der Eine oder die Andere für die Faszination des «Goonings» gewonnen werden (Googlen auf eigene Gefahr). Anschliessend folgte das Spieleprogramm: Uno Flip und Werwölfle. Die Geschichten wurden immer intensiver und die Spiele dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Die Erzähler, Bewohnerinnen, Wölfe und s’Luegimeitschi waren so sehr vom Spiel gefesselt, dass sie es sogar schafften, ihren Kaffee in Flammen aufgehen zu lassen.
Der Sonntag startete früh (vielen Dank C.Hu. aus E.). Einige waren sichtlich noch vom intensiven Spiel Erschöpft. Mit dem Frühstück im Magen ging es dann als Erstes auf die Rodelbahn. Danach wurden diverse Attraktionen des kleinen Freizeitparks ausprobiert. Für die Rückreise hat unsere Reiseleitung noch extra etwas orientalische Musik im Bus organisiert. Wir machten uns also auf den Weg zum obligaten Cordon Bleu. Mehr als zehn verschiedene Variationen durften probiert werden. Der perfekte Ausklang! Und zum Schluss liefen wir von Fenkrieden nach Eschenbach.
Ein riesiges Dankeschön an Benschi und Claudi für die Organisation und an alle, die mit dabei waren und diesen Ausflug unvergesslich gemacht haben!