01.03.2017: Fasnachtswoche

Fasnachtswoche

Liebe Anhänger & Freude der Guggenmusig Escheschränzer
Auch in diesem Jahr mussten wir die Fasnacht mit einem tränenden und einem lachenden Auge hinter uns lassen. Aber Ihr wisst: Die nächste Fasnacht wird kommen – das ist sicher! Die Rennstrecke konnte wie geplant befahren werden und dies, obwohl das eine oder andere Hindernis in die Quere kam.

Streckenhalt 1
Am Mittwoch vor dem Schmutzigen Donnerstag trafen die Motocrossfahrer wie gewohnt im Pulverfass ein, um die Routenplanung nochmals genauer zu besprechen. Das eine oder andere Bierli durfte natürlich auch nicht fehlen. Die Motivation riesig, die Route geplant und die Töffs eingepackt – es konnte losgehen Richtung Hasle zu den Biberegagser! Ah ja, das war wohl dann der mit einem Ohr weniger…

Sanitätsposten
Nach einer durchzechten Nacht wurde es morgen und der SchmuDo stand vor der Tür! Für die einen gab es Schlaf, für die anderen gab es Tee Zwätschge und Musik vom Basswagen vor dem Brioche. Das Platzkonzert rief und die Motocrossfahrer trafen pünktlich auf dem Postplatz ein. Sogar Lars Vegas war da, pünktlich versteht sich, leider auf der falschen Seite der Rennstrecke! Die Rennstrecke war voll mit Zuschauern, Fans und Unterstützer der Escheschränzer! Tolles Wetter, Tee Zwätschge und ein Konzert ohne Stürze und Unfälle – was will man mehr! Die Escheschränzer durften in diesem Jahr die Sträggele als Gäste auf dem Postplatz begrüssen. Vielen Dank für euren Besuch. Anschliessend machte sich der Motocrosstrupp mit Pauken und Trompeten auf Richtung Luzern City!

Fasnachtsfreitag
Nach einer, für den einen oder anderen, kurzen Nacht ging der Trubel weiter. Einige der Rennfahrer genossen bereits frühzeitig das fantastische Fasnachtswetter in der Rennwerkstatt Pulverfass. Noch andere wiederum filmten ihr Zuhause und liessen die ganze Guggenmusig daran teilhaben (gäll Claudi?! ?). Die Rennstrecke führte am Abend nach Gunzwil zu den Oelibrönner. Kaum angekommen stand dann auch schon das Monsterkonzert an, bei welchem wir die Nummer 2 von 3 waren. Also überlaufen mit Guggenmusigen war es definitiv nicht. Anschliessend genossen wir ein richtiges Festmahl, um dann so richtig in diesen Abend starten zu können. Es wurde gesungen und getanzt – ja vor allem gesungen, und wie! Die ausgelassene Stimmung hielt an und brachte wohl am Tag darauf für den einen oder anderen einen Schädel mit sich.

Boxenstop Fasnachtssamstag
Nach einem Fasnachtsfreitag mit unschlagbarem Wetter ging das Rennen weiter in Richtung Schwarzenberg. Ah falsch, zuerst noch rasch aufbauen für den legendären Gönneranlass. Andere kamen direkt aus Ballwil.  Ein Bierli hier, ein Bierli da, dass sollte schon noch drin liegen. Der Aufbruch nahte und das Rennen führte weiter zum Ilauf nach Schwarzenberg. Unserem Präsi wurde schon früh mitgeteilt, dass es für ihn bei der Heimkehr keinen freien Platz mehr haben wird. Warum die alten Gewohnheiten brechen, gäll Sebi?! Im Schwarzenberg angekommen, das Monster gespielt, stand nun der obligate Gang in die Kaffeestube an. An einigen Tischen fanden sich gelb-schwarze Motocrössler wieder, eingedeckt mit diversen Meter Tee, Kaffee und was man sonst noch so vom Meter trinken kann. Der dazugehörige Zucker wurde dann aber nicht für die Getränke, sondern für eine Schlacht zwischen Tisch schwarz-gelb und Tisch gelb-schwarz genutzt. Jaja, die Fete war eröffnet. PS: Der Nicht-Erwünschte brach braver Weise nicht mit alten Gewohnheiten.

Gönnersonntag
Am Tag darauf stand dann unser legendärer Gönnersonntag an, welcher dieses Jahr in einem neuen Gewand daherkam. Die Meute traf sich, man staune, um 08:30 Uhr. An den Augenringen und den zerzausten Haaren hätte der eine oder andere wohl doch etwas mehr Schlaf benötigt. Die Messe war zu unserer Freude gut besucht. Nebst der Darbietung der Escheschränzer wurde lauthals gesungen, was für einige von uns kein Problem darstellen sollte, geübt wurde ja bereits in Gonzbu. Nach dem Verlassen der Kirche pilgerten Gastgeber und Gäste in Richtung Lindenfeldsaal, wo dann die Sonntagsnachmittagsparty steigen konnte. Mit dem Special Act „Chliformation“ erreichte dann die Stimmung seinen Höhepunkt. Einige der schwarz-gelben Gastgeber stimmten dann die erste Bolognese an. Sitzend war dann kein Gast mehr zu sehen… Nach einem wunderbaren Nachmittag (vielen Dank allen die gekommen sind!) verschob sich der Rennfahrertrupp wie gewöhnlich in den Rain, wo wir Gast bei den Bierbrommern sein durften. Das Instrument wurde nach Ankunft direkt gezückt, sodass wir um 21:00 Uhr zu unserer obligaten Standardzeit spielen konnten. Etwas verhalten, da bei einigen anhaltender Luftmangel und Hustenanfälle, wurde die Halle gerockt. Überlebt hat es wohl jeder, sodass die Party anschliessend erst recht initiiert werden konnte. Für den einen oder anderen ging die Partynacht wohl etwas länger, andere räumten das Feld relativ bald, um dann für den kommenden Tag gerüstet zu sein.

Vorletzter Boxenhalt
Der Töff wurde am zweitletzten Fasnachtstag nochmals so richtig „agloh“! Mit herrlichem Wetter durften wir um 11:30 Uhr das erste Ständli bei der Credit Suisse zum Besten geben. Das auch Guggenmusigen ohne „Grend“ und ohne Schminke gar nicht mal so schlecht spielen erstaunte offensichtlich den einen oder anderen Zuschauer. Der „Brönner“ wärmte und der Schweiss lief. Da war es dann auch wirklich langsam Zeit für eine flüssige Zwischenverpflegung – so viel spielen unter Saunabedingungen gibt Durst. Schlag auf Schlag ging es dann aber auch schon weiter zum 2ten Ständlipunkt, wo dann wohl der Wagenbetreiber verschlafen hatte. Auch ohne den Gastgeber liessen wir es uns nicht nehmen, einige unserer Lieder preiszugeben, was dann auch einige Zuschauer anlockte. Selfies von Chinesen waren definitiv keine Seltenheit. Der Marsch ging weiter zum Inseli. Währenddessen mussten wir aufgrund geänderter, äusserer Bedingungen etwas von der geplanten Route abweichen, sodass die Escheschränzer anschliessend prominent auf der Seebrücke wieder zu finden waren. Nein keine Angst, gespielt haben wir nicht. Leider. Der Abend nahm langsam Einzug und das eine oder andere Tee oder „Fröschli“ war getrunken. Auch dieses Jahr hatten wir die Ehre beim „Brommermobil“ zu spielen. Leute TOP, Musik TOP! Nur leider wurde unsere Darbietung gestört – weitere Details bleiben den Anwesenden bekannt. Naja, auch vom Platzmachen liessen die Rennfahrer nicht ab von Ihrer Partystimmung. Wer kann schon behaupten, einen Fan zu haben, der selbst auf Verkehrsschilder klettert, um die Stimmung einzuheizen. Nach Verräumen der Instrumente pilgerte die Masse zurück zum „Brommermobil“, um unsere Gastgeber anzuhören! Immer wieder toll euch zuzuhören! Ah ja, auch wir stellen dann unseren Fan auf dem Verkehrsschild (danke Alice! ?). So ging die Party dann weiter, für eingefleischte Fasnächtler bis in die Morgenstunden. Da hatte wohl jemand Freude an diesem Fasnachtsmontag. Man frage sich, soll es wirklich schon Schluss sein mit dem Fasnächtlen? ;-)

Letzter Boxenstopp 2017
Ja, dann war dieser Fasnachtsdienstag bereits wieder gekommen. Der Hofderer Umzug inklusive Sturmwarnung rief. Angekommen, Instrumente gepackt und eingestanden. Der Umzug wurde um 10 Minuten vorverschoben, was sich dann relativ schnell als die absolut richtige Entscheidung entpuppte. Der Umzug konnte für alle Beteiligten ohne Regenschutz beendet werden. Der Sturm kam dann aber doch, und wie! Das Monster wurde anschliessend direkt in die Halle verschoben, wo die Leute sich dann sehr innig und nahe waren. Ja, auch so kann Romantik entstehen. Der letzte Auftritt dieser Saison stand an. Trocken und mit Stolz wurden anschliessend die Instrumente zum letzten Mal in dieser Saison versorgt. Der eine oder andere in den eigenen Reihen war sichtlich gerührt. Ihr werdet uns fehlen! Sack und Pack zusammen, fuhr der Car das letzte Mal zurück nach Eschenbach, wo dann die jährliche Hamburgertaufe anstand. Weitere Details unbekannt. Anschliessendes abbüchsen nach Root, Hochdorf (oder war dort dann doch nicht mehr so viel los, Jerome? ;-)) oder in den Rain.
Die Fasnacht 2017 ist Geschichte und wir möchten allen Unterstützern, Fans, Seelsorgern, Fasnachtsverückten & allen anderen Anhänger der ESCHESCHRÄNZER nochmals DANKE sagen! Es war wieder eine geile Fasnacht. Nun heisst es Blessuren heilen lassen und Strapazen überwinden.

Bis nächstes Jahr, wir freuen uns!

- Manu

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