Fasnachtswoche 2020

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Ob Glasscherben, Tacker oder Stapler, die Delegation liessen das altbekannte Motto «Esche(Permanence)schränzer» beim Maskenball hochleben. Nun ist die Vorfreude auf die Fasnacht Zwanzg Zwanzg riesig.

 

Mittwoch
Am Mittwoch trafen sich alle Rotkäppchen und Wölfe im Pulverfass ein, um Proviant für die Reise einzupacken. Die letzten Vorbereitungen sind im Gange, sowie noch ein letztes Mal den Tourenplan durchschauen und schon geht’s los nach Hasle zu den Biberegaggsern. Dort angekommen fanden sich viele Wölfe und Rotkäppchen an der Shotbar wieder, wo getrunken und gelacht wurde.

Donnerstag
Endlich der schmutzige Donnerstag Zwanzg Zwanzg ist da! Man sah viele Sonnenscheine am Morgen bei der Besammlung für unser Platzkonzert (oder auch nicht). Zu Besuch bei uns waren die Säulischränzer aus Inwil, die uns musikalisch echt Konkurrenz machten. Am Abend befanden sich die Escheschränzer am Märemonster in Sempach wieder. Einigen gefiel es dermassen in der Stadt und kamen wenig später gut gelaunt nach Sempach. In der zwischenzeit genossen wir die Musik und vor allem den Tee. Um Mitternacht spielten wir noch ein Ständchen, bevor es wieder nach Eschenbach ging. Geschafft und müde, aber stolz so lange durchgehalten zu haben schliefen die Rotkäppchen und die einten Wölfe bis zum nächsten Tag. Ein paar verrückte Wölfe liessen sich nach diesem super Auftritt den Spass nicht verderben und feierten noch bis spät in die Nacht.

Freitag
Frisch und fröhlich waren alle wieder bereit um in Luzern das Schränze ohne Gränze zu rocken und die Bühne wackeln zu lassen. Zusammen mit den Schlösslifeger aus Kriens standen wir auf der Bühne. Später liefen die Rotkäppchen und die Wölfe weiter den Wald entlang bis diese in Ballwil halt fürs Gugiläum machten. Die Escheschränzer heizten das Monsterkonzert ein, bevor es an die Wärme zur flüssigen Nahrung ging. An der Shotbar wurde tatkräftig investiert, um danach die Treffsicherheit beim herrvorragendplatziertem Kübel zu testen. Die freundlichen Bardamen mussten natürlich auch immer mittrinken, bis ihnen der Zauber verleidete. Die einen Wölfe fanden sich in den frühen Morgenstunden wieder im Rosenegg, um sich unter anderem im Handstanddrücken zu beweisen.

Samstag
An der Blumenwiese angekommen wollten die Rotkäppchen noch einen schönen Strauss für die Grossmutter pflücken. Blöd nur, dass hauptsächlich Heuschrecken, Styropor und Glitzer zu finden waren. Alles eingesammelt machten sich alle auf den Weg nach Cham, wo die Holdriofäger nur darauf warteten mit unseren Mitbringseln beschmückt zu werden.

Sonntag
Da unser Gönnernalass bereits Geschichte war, stand wieder einmal die Dörflifasnacht Inwil auf dem Programm. Drei unserer Wölfe liessen sich ein feines Zmorge inmitten des Kreisverkehrs auf einem aufgehängtem Aussichtsstein nicht entgehen. Brämsersepp konnte hier seine Bremserkünste einmal mehr beweisen und machte einen kurzen halt, um die drei hungrigen und verwirrten Wölfe einzusammeln. Der Umzug, der manche eines Freud und der manche eines Leid, war kurz und knapp und so durften wir nach kurzer Zeit unser wohlverdientes Bier nehmen. Am Abend legten wir noch einen starken Auftritt hin mit super Stimmung.

Montag (Der Wolf)
Der Wolf ist los! Die Rotkäppchen müssen sich nun in Acht nehmen, da einer der Wölfe gefrässig ist und nur darauf wartete die Rotkäppchen zu verspeisen. Jedoch die flüssige Nahrung konnte dieser nicht im Magen behalten. Nichts desto trotz kamen alle in Luzern an und freuten sich auf den ersten Auftritt bei der LUKB. Der starke Auftritt bei tollem Wetter musste für ein kurzes Ständchen an unseren Geburtstagswolf unterbrochen werden. Am Nachmittag kämpfen sich die Meute durch den Trubel der Stadt um noch ein paar Lieder zu spielen. Der spätere Abend lässt sich nicht mehr in Worte fassen.

Dienstag
Die Delegation ist bei Grossmutters Hütte angekommen. Aber ausruhen kann sich hier niemand, denn der alljährige Martiniumzug steht auf dem Plan. Ganz und gar motiviert marschierten die Escheschränzer durch Hochdorf. Wie so manches Sprichwort sagt: «Man hört sie schon von weit mit Geheul und Krach, die Escheschränzer Wölfe von Eschenbach, auch die Rotkäppchen sind dabei, Spiegelei». Der Umzug konnte zum Glück ohne Regen beendet werden. Der letzte Auftritt dieser Saison stand an. Trocken und mit Stolz wurden anschliessend die Instrumente zum letzten Mal in dieser Saison versorgt. Nach dem Monsterkonzert geht’s los zur Hamburgertaufe und später noch an die Verrumete im Rain. Der Rest ist geheim.

Die Fasnacht Zwanzg Zwanzg ist Geschichte und wir möchten allen Unterstützern, Fans, Haustieren, Fasnachtsverückten & allen anderen Anhänger der ESCHESCHRÄNZER nochmals DANKE sagen! Es war wieder eine geile Fasnacht. Und wenn unsere Rotkäppchen und Wölfe nicht gestorben sind, dann leben sie noch nach der Fasnacht.

- Laura Walsdorf
, Aktuarin

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06. Februar 2021
Escheschränzer Maskenball